Nachfolgend
bedeuten: ------------ = Kabel -.-.-.-.-.-.-.- = Funk
1. Access
Point
Der
Accesspoint-Modus ist das gleiche wie der im WLAN-Router. Man kann ihn auch wie
einen HUB ohne Draht sehen. Ein oder mehrere Karten können sich mit ihm
verbinden und die Daten können durch ihn durchließen zu den anderen WLAN-Karten
oder über die LAN-Schnittstelle. Die LAN Schnittstelle kann dabei entweder
direkt an einen Festnetzrechner oder aber über einen Switch/Hub an einem
Netzwerk angeschlossen werden.
Das
ist auch der einzige Modus, den ein D-Link-WLAN-Router kann. (Es gibt Ausnahmen
von anderen Herstellern, aber die kosten meist mehr)
Der Router(Access Point) kann sich nicht drahtlos mit einem AP(als Access Point) verbinden.
Einsetzbar - Beispiele:
1.Router ohne W-LAN----------Switch------AP-.-.-.-.-.-.-PCs
►------------PCs
2. Router mit W-LAN------------AP-.-.-.-.-.-.-PCs
3. Router mit W-LAN-----------Switch-------AP -.-.-.-.-.-.-PCs
►------------PCs
Zusatz:
Ab
dem DI-624 und DWL-2100AP auch auf gleichem Kanal und gleicher SSID bei
überlappenden Funkräumen (WDS).
PCs
können per Funk über den jeweils stärkeren der APs und per Kabel ins Netz.
(Teilweise 2 Profile im Treiber nötig)
2. Wireless
Client
Der
Client Modus macht den AP zu einer WLAN-Karte mit erweiterten Möglichkeiten. In
dieser Betriebsart kann er sich nur mit einem anderen Accesspoint verbinden. Es
können keine WLAN-Karten erkannt werden. Über die LAN-Schnittstelle kann jetzt
entweder ein einzelner Rechner angeschlossen werden und wird zu einem
WLAN-Client oder man kann wieder ein ganzes Netzwerk dahinter hängen.
Hier
bei ist der AP „transparent“, das heißt er selbst tritt im Netzwerk gar nicht
in Erscheinung sondern nur die Geräte dahinter, so als wären sie direkt mit dem
Netzwerk verbunden.
Die
IP-Adresse des Client-APs dient nur zum Konfigurieren und muss deshalb nicht im
gleichen Bereich liegen, wie der Rest des Netzes.
Einsetzbar - Beispiel:
Router mit W-LAN-.-.-.-.-.-.-AP----------PC
►---------- zu einem Router
►-----------an Switch zum Teilnetz mit PCS
3. Wireless Bridge
(PtP - Point to Point Bridge)
Eine
Bridge besteht aus 2 APs in diesem Modus. Das jeweilige Gegenüber wird in das
Konfig-Menü eingetragen. Die beiden sehen per Funk jetzt nur noch jeder sein
gegenüber. Kein anderer AP und kein anderer Rechner mit WLAN werden erkannt.
Über die LAN-Schnittstellen kann man jetzt wieder Rechner oder Teilnetze
verbinden. Der häufigste Gebrauch ist auch um vernetzte Gebäude drahtlos zu
verbinden. (z.B. eine Straße überbrücken)
Auch
hierbei sind die „Brücken“ transparent,
d.h. die beiden Teilnetze sehen sich als wären sie eins. (ohne Funknetz
dazwischen)
Die
IP-Adresse der Bridge-APs dient nur zum Konfigurieren und muss deshalb nicht im
gleichen Bereich liegen, wie der Rest des Netzes.
Einsetzbar - Beispiele:
1.Netz 1 mit Router----------AP-.-.-.-.-.-.-.-.AP----------- Router
mit Netz 2
Ein Router übernimmt die
Internetverbindung der andere dient nur als Switch und AP
2.Netz1 mit Switch-----------AP-.-.-.-.-.-.-.-.AP-----------Switch
mit Netz 2
Beide Netze
müssen in einem Adress-Segment liegen (192.168.0.x)
4. Multi-point
Bridge
Ist
im Prinzip das Gleiche wie eine Bridge, nur mit mehreren (mindestens 3) APs.
Mindestens einer hat dabei als Gegenüber 2 oder mehr Partner eingetragen.
An
jedem Lan-Anschluß kann wieder ein Teilnetzwerk oder mit Router auch ein
fremdes Netzwerk sein. Man kann damit
auch so eine Art Übertragungskette aufbauen.
Beispiel:
(Multipoint Br. AP)-.-.-.-.-.-.-(Multipoint
Br.AP)-.-.-.-.-.-.(Multipoint Br AP)-.-.-.-.-.(Multipoint AP)
Alle im gleichen Modi einstellen
(eine Mischung aus Modi Bridge und Multipoint Bridge unterstützt
eigentlich nur der DWL-2100 AP)
Auch hier gilt für die APs – IP-Adresse nur zum konfigurieren – sie
leiten die Daten einfach durch.
An jede Bridge kann per Kabel ein Netz (+Router) oder ein Teilnetz
(+Switch) angeschlossen werden
5. Repeater = Wiederholer
Ist
der Repeater erst mal konfiguriert, wird der LAN-Anschluß nicht mehr
benötigt. Der Repeater wird auf einen „Root-AP“ eingestellt.
Es
wird die LAN-MAC-Adresse und SSID des Accesspoints oder Routers eingestellt,
den man repeaten will. Der Repeater sieht jetzt nur noch diesen und
Clientsignale. Er nimmt das Signal des AP auf und gibt es weiter ohne zu
prüfen. Genauso nimmt er Clientsignale auf und reicht sie weiter an den AP.
Dadurch
dass der Repeater die Signale aufnimmt und dann weitergibt, geht die Hälfte der
Bandbreite verloren. Und dadurch, dass man jetzt mindestens 3 Geräte im Netz
sind, wird die Bandbreite noch mal halbiert. Deswegen ist dieser Modus so
langsam.
Ein
Accesspoint kann mehrere Repeater haben. Der Vorteil ist die freie Wahl des
Aufstellungsortes, es wird nur Strom benötigt.
Sollten nicht gleiche Modelle verwendet werden ist eine 100%ige
Funktion nicht sicher gestellt.
Ob im Modus Repeater eine Verschlüsselung möglich müsst ihr testen.
Nicht generell möglich!
Beispiel:
Einsetzbar - Beispiel:
Router mit W-LAN-.-.-.-.-.-.-.-AP-.-.-.--.-.-PCs
Anmerkung:
Ein Repeater ist nur eine Vergrößerung der Funkreichweite eines
APs.
Der Router selbst bleibt als Accesspoint erhalten !!!
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Welcher AP
wird zu welchem Router empfohlen:
14.01.2005